Am vergangenen Sonntag erfolgte das Rückspiel zwischen dem FSV Union Fürstenwalde und der zweiten Mannschaft des FC Hansa Rostock. In der S-OS Arena erwarteten 382 Zuschauer gespannt auf dieses Spitzenspiel, denn der Tabellenzweite FSV Union traf auf den Tabellendritten. Bereits in der Hinspielpartie, am 13. September 2015 im Rostocker Volksstadion, gab es ein torreiches Spiel zwischen beiden Mannschaften (Union gewann 4:3) und dies wollte man noch einmal erleben. Bereits mit Beginn der Partie sahen die Zuschauer, unter ihnen etwa 50  Hansa-Anhänger, dass beide Mannschaften offensiven Angriffsfußball zelebrieren wollten. In der Rostocker Startelf agierten vier Spieler, die bereits am Vortag im Drittligakader aufgestellt waren, wobei dabei Maik Lukowicz zum Einsatz kam.

In der 3., 5., 6. und 10. Minute kamen die Unioner jeweils gefährlich vorm Rostocker Tor zum Zuge, aber weder Toni Hager noch Paul Milde gelang das mögliche Führungstor für die Unioner. Nach 15 Spielminuten dann der erste gefährliche Angriffszug der Rostocker, welcher noch zur Ecke geklärt werden konnte. In der 22. Minute dann durch die Rostocker der Eckstoß von links und Unions Torwart Filatow faustet den gefährlichen Schuss nach vorn ab, genau vor die Füße von Christer Youssef, der den Ball dann ins Netz schoss zum 1:0 für die Rostocker. Die eigenen Chancen nicht genutzt und nun das Gegentor, dachten sich da so einige Unionanhänger auf den Rängen. Das Offensivspiel beider Mannschaften ging munter weiter mit Chancengleichheit war auf beiden Seiten. So die Rostocker in der 34. und 40. Minute, welche Keeper Filatow mit prima Paraden abwehrte und die Unioner in der 36. Minute per Freistoß durch Paul Milde und in der 41. Minute durch Toni Hager aus spitzem Winkel an den rechten Pfosten. Mit der 1:0-Führung für die Hanseaten ging es in die Halbzeitpause. Unions Trainer Matthias Mauksch muss in der Halbzeitpause eine entscheidende Ansprache gehalten haben, denn im gesamten Auftreten der Mannschaft war von der Körpersprache und dem Einsatzwillen her ein deutlicher Ruck zu erkennen. Obendrein brachte Trainer Mauksch zur zweiten Halbzeit Rifat Gelici für Tom-Melvin Schmidt neu ins Spiel, was sich positiv auszahlen sollte. Die Unioner störten früher das Rostocker Aufbauspiel und schalteten zugleich noch schneller auf Angriff. Der Erfolg stellte sich dann auch schnell ein. Nach Eckstoß von rechts durch Paul Milde gelang Alexander Wuthe in der 49. Minute bereits der Ausgleichstreffer zum 1:1. In der 50. Minute hatte Darryl Geurts das nächste Tor schon auf dem Fuß, aber der Rostocker Paul Kant hielt ihm am Trikot fest und bekam dafür die Gelbe Karte gezeigt. Eine Minute später war es erneut Alexander Wuthe, nach akkurater Vorarbeit von Paul Milde, der den 2:1-Führungstreffer für Union erzielte. In der 54. und 57. Minute hatte Toni Hager zwei weitere Großchancen. Den nächsten Treffer für die Unioner erzielte dann aber, nachdem er sich bereits zweimal als Torvorbreiter ausgezeichnet hatte, Paul Milde. Per direkt verwandeltem Freistoß aus gut 20 Metern schlenzte Paul Milde den Ball an der Mauer vorbei im oberen Tordreieck zum 3:1 für die Unioner. Großer Jubel auf den Rängen bei den Fürstenwalder Anhängern brach aus. Der Knoten zum Sieg war somit geplatzt. Wie aus einem Guss machten die Fürstenwalde weiterhin ihr Spiel und erzielten in der 76. Minute den nächsten Treffer. Nach Vorarbeit von abermals Paul Milde war diesmal Darryl Geurts der Torschütze. Dem nicht genug, legte Toni Hager dann in der 80. Minute gleich nach und erzielte das fünfte Union-Tor. Die Stimmung auf den Rängen der Fürstenwalder Anhänger war auf dem Höhepunkt, aber dies war noch nicht der letzte Union-Treffer. In der 85. Minute, nach Freistoß von rechts durch Geurts, versuchte Rifat Gelici per Fallrückzieher den nächsten Treffer zu erzielen, aber der Ball ging knapp übers Tor. Ins Tor traf dann aber noch in der 87. Minute Darryl Geurts mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel zum 6:1 für den FSV Union. Damit hatte nun keiner gerechnet, nach dem 0:1 zur Halbzeitpause einen so klaren 6:1-Erfolg am Ende für die Fürstenwalder, gestanden nicht wenige Union-Anhänger nach dem Spiel ein und spendeten tosenden Applaus für ihre Mannschaft. Wie im Hinspiel, fielen also erneut 7 Tore, und erneut gingen die Unioner als Sieger  vom Platz und hielten damit Anschluss zum punktgleichen Tabellenführer Hertha Zehlendorf. Nicht vergessen sei dabei, dass die Unioner noch ein Nachholspiel in der Hinterhand haben. Nach dem Spiel in Strausberg, am kommenden Sonntag, folgt dann in der S-OS Arena das Pokalschlagerspiel, das Halbfinale gegen die Regionalligamannschaft vom SV Babelsberg 03. Für dieses Spiel, am Ostersamstag, den 26. März, um 14 Uhr sollte man sich bereits im Vorfeld seine Karte sichern, denn es wird ein großer Zuschauerzuspruch erwartet.

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