In den beiden letzten Heimspielen der Hinrunde hatten sich die Pneumanter viel vorgenommen und wollten punkten. Dies gelang jedoch nicht. Im ersten Spiel des Tages trafen die Spreestädter auf die SG Einheit Luckenwalde. Die taktische Umstellung der erfolgreichen Doppelpaarungen zündete nicht und so gingen die Gäste aus der Ringerstadt mit 2:1 Punkten aus der Doppelrunde. Stamm/Dolgner lagen bereits mit 0:2 gegen Hagen/Bewert, R. Zurück, stemmten sich aber gegen die drohende Niederlage und konnten das Spiel noch mit 3:2 gewinnen. Hillmann/Heider hatten gegen Renn/Bewer, T. Kein probates Mittel und unterlagen glatt in drei Sätzen. Auch Schachner/Baer waren beim 0:3 gegen Gierard/Wildenhein chancenlos. Gerald Stamm egalisierte mit einem 3:0-Sieg gegen Nils Hagen zum 2:2. Ernst Hillmann wusste beim 3:1-Sieg gegen Florian Renn zu gefallen. Stefan Dolgner erhöhte mit einem 3:2-Sieg gegen Robert Bewer auf 4:2 aus Sicht der Fürstenwalder. Gegen das unorthodoxe Spiel von Sven Gierard hatte Tino Heider beim 0:3 kein probates Mittel. Mike Schachner stellte mit einem glatten 3:0-Erfolg gegen Wildenhein beim 5:3 für Pneumant den alten zwei-Punkte-Vorsprung wieder her. Rene Baer machte ein gutes Spiel gegen Tom Bewer, musste aber der Dynamik des Youngsters Tribut zollen und unterlag mit 1:3 Sätzen. Somit stand es nach der ersten Einzelrunde 5:4 für Pneumant. Stamm tat sich gegen Renn schwer, verlor eine 2:0-Führung, kämpfte sich aber noch zu einem 3:2-Sieg. Hillmann kam mit dem druckvollen Angriffsspiel von Hagen nicht zurecht und unterlag mit 1:3. Dolgner erhöhte nach tollem Spiel gegen Gierard mit seinem 3:2-Sieg noch einmal auf 7:5 für Fürstenwalde. Doch leider war dies dann auch der letzte Punkt für die Spreestädter. Die Niederlagen von Heider gegen Bewer, R. (0:3), Schachner gegen Bewer, T. (1:3), Baer gegen Wildenhein (0:3) und des Schlussdoppels Stamm/Dolgner gegen Renn/Bewer, T. besiegelten die bittere 7:9-Niederlage von Pneumant.

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Im zweiten Spiel des Tages traf man auf den KSV Sperenberg. Waren anfangs die Hoffnungen noch hoch, ähnlich wie am Vormittag, das Spiel lange Zeit offen zu halten, kam recht bald die Ernüchterung. Stamm/Dolgner besiegten Döhr/Abel in drei Sätzen. Hillmann/Heinze unterlagen nach gutem Spiel mit 2:3 gegen Gericke/Spielberg. Heider/Schachner machten es gegen Koesler/Müller beim 3:2-Sieg besser. Somit gingen die Eröffnungsdoppel in der Bilanz mit 2:1 an Fürstenwalde. Gegen das souveräne Angriffsspiel von André Koesler fand Gerald Stamm kein Konzept und haderte zu sehr mit sich selber. Eine 1:3-Niederlage war die Konsequenz. Lange Zeit hielt Ernst Hillmann das Spiel gegen Hans-Christian Gericke offen, unterlag aber am Ende doch noch mit 2:3. Eine kämpferisch starke Leistung bot Stefan Dolgner gegen Jörg Abel und gewann mit 11:9 im fünften Satz. Gegen Ralf Döhr kam Tino Heider nur zeitweise zurecht und unterlag mit 1:3. In einem dramatischen Spiel war Mike Schachner mit 12:10 im fünften Satz gegen Mario Müller der Glücklichere. Mit diesem Sieg glich er zum zwischenzeitlichen 4:4 aus. Doch dann war aus Sicht der Fürstenwalde leider Schluss. 5 Einzel in Folge gingen an die Gäste aus Sperenberg. Jürgen Heinze unterlag Tobias Spielberg in drei Sätzen. Die Spiele Hillmann gegen Koesler, als auch Dolgner gegen Döhr gingen mit jeweils 1:3-Sätzen an die Gäste. Den Schlusspunkt zur 4:9-Niederlage setzte Heider mit 0:3 gegen Abel. Mit einem Punktestand von 2:8 liegt Pneumant zwischenzeitlich auf den 6.Rang der Tabelle.

Vorschau:

Kommenden Sonntag geht es zum ersten Auswärtsspiel gegen die TSG Lübbenau.

Text: Gerald Stamm

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