Drei Brandenburgische Mannschaften nahmen am zurückliegenden Wochenende an den Deutschen Meisterschaften der DRK-Wasserwacht im Rettungsschwimmen teil, welcher als German Rescue Cup 2016 erstmals in seiner 40-jährigen Geschichte nicht wie üblich in einer Schwimmhalle, sondern im Freiwasser des Bärwalder Sees bei Boxberg (Sachsen) ausgetragen wurde. Zuvor hatten sich die gemischte Mannschaft der Wasserwacht Eisenhüttenstadt sowie die Herren- und Damenmannschaft der Wasserwacht Frankfurt (Oder) bei den Meisterschaften auf Landesebene für eine Teilnahme in Boxberg qualifiziert. Insbesondere der schwimmerische Teil mit insgesamt 5 Staffeldisziplinen verlangte den Teilnehmern hierbei einiges ab. Trotz knapper Vorbereitungszeit kamen die Brandenburgischen Mannschaften mit den Bedingungen sowie den neuen Regularien bestens zurecht und konnten sich in einem starken Teilnehmerfeld behaupten. Die Rettung einer Person mit Hilfe von Rettungsleine und Rettungsbrett waren hierbei nur zwei der geforderten Disziplinen. Koordination aller Teammitglieder war u.a. gefragt, um ein ca. 100 kg schweres Hochwasserboot schnellstmöglich durch einen vorgegebenen Parcours zu steuern. Neben dem schwimmerischen Teil galt es aber auch Kenntnisse bei der Versorgung von Unfallopfern oder in der Wiederbelebung zu beweisen. Hier mussten alle Mannschaften an unterschiedlichsten Stationen ihr Können zeigen. Erstmals wurde hierbei auch der Untergang einer Person im Wasser simuliert, der dann zunächst von den Rettungsschwimmern unter der Wasseroberfläche lokalisiert und an Land verbracht werden musste. Am Ende des Wettbewerbstages standen dann die Ergebnisse fest. So erreichten die Damenmannschaft aus Frankfurt (Oder) sowie die gemischte Mannschaft aus Eisenhüttenstadt je einen 7. Platz, die ebenfalls von der Wasserwacht Frankfurt (Oder) gestellte Herrenmannschaft konnte den 6. Platz belegen. Die Leistung der Herrenmannschaft ist hierbei besonders zu erwähnen, da diese mit einem Altersdurchschnitt von 35 Jahren die älteste Mannschaft im gesamten Teilnehmerfeld stellte.

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