Wettkampfvorbereitungen in Bestensee

    Jetzt geht es aber ab: Rico Schultz und Nick Hannig legen wieder los! Beide verbindet zwei besondere Eigenschaften – einmal ihre Freundschaft und zum anderen die Leidenschaft zum Boxsport. Sie haben natürlich keine Pause gemacht nach der desaströsen Absage ihrer Boxkämpfe in der MBS-Arena Anfang Dezember. Ganz im Gegenteil – beide haben sich gesteigert und sind in Bestform für die kommenden Herausforderungen. Nick Hannig bekommt nun als erster der beiden die Gelegenheit, sich unter Beweis zu stellen. Bereits am Samstag wird er in Dänemark seinen Fight haben. Und um alles noch einmal durchzufechten, gab es am letzten Sonntag noch einen Sparringskampf mit Rico Schultz. Dem kam der Boxkampf über 6 Runden in Bestensee gerade sehr gelegen, denn auch er wird am 24. März in der MBS Arena in Potsdam seinen Titelkampf bestreiten. Mit am Ring stand Andy, Nicks Vater, der beide am Ring motivierte oder maßregelte, wenn es mal wieder etwas eng wurde. Andy, ebenfalls dem Boxsport zugetan, ließ kein Zweifel daran, dass er es einst gewesen ist, der Nick zum Boxsport brachte. Er sieht mit Freude, was bis heute aus ihm geworden ist. Vor dem Sparring hieß es erstmal, ordentlich warmmachen, Schattenboxen, Dehnungsübungen, also die ganze Packung, bevor es dann in den Ring ging. Der Sparringskampf ließ sehr schnell erkennen, dass sich beide alles zutrauen und sich nichts schenken. Wut, die ja dann meistens kommt, wenn der Gegner zu viel punktet und man selber noch nicht seine Linie gefunden hat, kam nicht auf. Andy sagte, dann würde es auch unfair werden, man muss sich immer in Zaum halten bei derlei Attacken. Beide waren nach den 6 Runden gezeichnet, aber immer noch zum Scherzen aufgelegt. Nach dem Kampf ging es wieder zurück in den Fitnessraum, wo Vater Andy die neueste Errungenschaft des Vereins präsentierte: Zwar schon in die Jahre gekommen, stand da ein Fahrrad mit Windgenerator und Stepper-Funktionen, eingestellt auf super schwer. Das hieß Fahrradfahren, dabei die Arme nach vorn und hinten – und das alles im Takt unter kritischen Blicken. Der Wechsel zum Seilspringen war da eher eine Genugtuung. Mit dem Wettkampfgewicht der beiden gibt es keine Probleme, ganz im Gegenteil, alle sportlichen Aktivitäten greifen ineinander wie bei einem Zahnrad.  

     

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