Neuer Kunstrasen im Sportzentrum Erkner

    Im Sportzentrum Erkner wird der Kunstrasenplatz saniert. Seit Anfang Juni ist der Kunstrasenplatz eine Baustelle. Wie Vorarbeiter Thomas Kaubisch von der Firma Schmitt GmbH Garten-Landschafts-und Sportstättenbau aus Groß Köris Auskunft gibt, ist dieser Platz keine Besonderheit: „Es ist kein Neubau, sondern eine Sanierung.“ Nicht alltäglich ist hingegen, dass sich den Platz der Fußballverein Erkner 1920 e.V. und die American Footballer der Razorbacks e.V. teilen. Deswegen werden auch gelbe und weiße Markierungen für das Spielfeld auf einem neuen Kunstrasen aufgetragen und für jede Sportart stehen die geeigneten Tore parat. Wobei Denis Matuszak, Kämmerer der Stadtverwaltung Erkner und zugleich Werkleiter des Eigenbetriebes Sportzentrum, konkretisiert: „Die Tore für die Razorbacks werden fest installiert, die Fußballtore hingegen nicht.“

    Der momentan noch vorhandene Kunstrasen wurde im Jahre 2006 verbaut. Da ein solcher Rasen eigentlich eine Haltbarkeit von zehn bis maximal zwölf Jahre hat, war eine Sanierung nun dringend erforderlich. An stark strapazierten Stellen, wie dem Elfmeterpunkt, wurde zwischenzeitlich schon ausgebessert. Mit der Verlegung eines neuen Kunstrasens werden nun auch gleich weitere Arbeiten verbunden, die letztendlich den neuen Rasen sauberer halten sollen. So werden jetzt Winkelstützen verbaut, um die Böschung entlang der Hessenwinkler Straße und der Hafenstraße zu halten. Nach den Bauarbeiten wird auf der Böschung wieder Rasen eingesät. Auf einer Fläche von ca. 320 Quadratmetern wird in dieser Woche ein Weg unmittelbar neben dem Spielfeld in Höhe der Hafenstraße /Straße Am Dämeritzsee gepflastert, der ebenfalls dafür sorgen soll, weniger Dreck auf das Spielfeld zu tragen. 

    Mitte Juli erst werden dann größere Baufahrzeuge anrollen, um den alten Kunstrasen abzutragen und den neuen Rasen zu verkleben. Verarbeitet wird ein Kunstrasen des Herstellers Polytan. Es handelt sich dabei um einen Hybridbelag. Die Kosten für die Gesamtsanierung belaufen sich auf 450 000 Euro.
    Zum ersten Spiel der American Footballmannschaft Ende August wird der Kunstrasenplatz dann in neuem Glanz erstrahlen und beste Voraussetzungen für gute Spiele bieten. Für den Kunstrasen haben sich die Stadtverordneten entschieden, da dieser pflegeleicht und deutlich weniger wartungsintensiv ist als Naturrasen und ein geringeres Verletzungsrisiko für die Spieler bedeutet. Zudem sorgt die lange Haltbarkeit für eine höhere Auslastung der Sportstätte. Dies bestätigt Martin Herzberg, der Leiter des Sportzentrums. „Der Platz wird eigentlich durchgängig benutzt. In der Woche vormittags für den Schulsport, von 16 Uhr bis 21 Uhr für das Training der Vereine und an den Wochenenden für den Spielbetrieb.

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