100 km in 24 Stunden und das zu Fuß – da muss man wohl verrückt sein! Und man sollte sich richtig vorbereitet haben…. Am letzten Samstag kam es einem vor, als ob in Richtung Sportzentrum Erkner eine Völkerwanderung ausgebrochen ist. Alle, die kamen, wollten nur eins: 100 km an einem Stück laufen und das in 24 Stunden. Dieser Mammutmarsch ist keine spontane Idee, sondern wurde in diesem Jahr schon zum fünften Mal durchgeführt. Das Organisationsteam hat sich in den letzten Monaten viel Arbeit gemacht und dieses 5. Jubiläum profimäßig vorbereitet. Mussten sie auch, denn was am Anfang nur eine Sache für eine Handvoll Leute war, ist jetzt zu einer Großveranstaltung geworden. Und irgendwie kam da auch dann die Anfrage, ob nicht das Sportzentrum Erkner als Startpunkt fungieren kann. Getreu dem Motto „Das Ziel ist, dass diese Veranstaltung in Erkner stattfindet!“ wurden alle notwendigen Dinge abgesprochen und so stand dem größten Event seit Bestehen des Sportzentrums Erkner nichts mehr im Wege. Vielen Dank an die Verantwortlichen der Stadt Erkner, die wieder mal gezeigt haben, dass bürokratische Dinge keine Hinderungsgründe sind, solche Veranstaltungen durchzuführen. Und so kamen ab 13 Uhr ca. 2.500 Leute in das Sportzentrum Erkner und machten es  zu einem Treffpunkt von Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Sie kamen auch aus Österreich, Finnland, Polen, der Schweiz und sogar aus Amerika. Ganz entspannt verlief die Anmeldung und die Massen verteilten sich auf dem gesamten Gelände. Na ja, nicht ganz, denn der Rasen war gesperrt. Und was man sich kaum vorstellen konnte: Nicht einer setzte den Fuß auf diesen Bereich. Auch sonst war zu sehen, dass die Läufer die notwendige Ruhe und Gelassenheit mitgebracht hatten. Schön war auch, dass viele voll des Lobes über die tolle Ausstattung und die Ordnung und Sauberkeit vom Sportzentrum Erkner waren. Großes Lob auch an Olaf Kutterer und seine Leute von der Gaststätte „Kurfürst“ im Sportzentrum Erkner, die unbeeindruckt von den Massen, die da anrückten, die Gäste am Grillstand und Kiosk immer mit einem Lächeln bedienten. Ab 15:45 Uhr starteten dann die Läufer in mehreren Gruppen in Richtung Berlin, mit der Hoffnung, diesen Mammutmarsch von 100 km zu schaffen. Wie sagt man, die Hoffnung stirbt zuletzt! Bei so vielen Leuten kann es aber schon passieren, dass sich der eine oder andere überschätzt und so kam das, womit der Veranstalter nicht gerechnet hatte. Nach ca. 60 km musste er diesen Mammutmarsch abbrechen, da mehrere Leute wegen Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst abgeholt werden mussten. Diese Entscheidung seitens des Veranstalters zu treffen, war bestimmt nicht einfach. Sie zeigt aber auch, dass diese Veranstaltung nicht planlos vorbereitet wurde, sondern immer an die Sicherheit der Teilnehmer gedacht wurde. Ich kann nur für das Sportzentrum Erkner schreiben und da hat die Zusammenarbeit sehr gut geklappt und es gab keine Probleme. Viele Dank an das Team vom Mammutmarsch! Diese Zahl 2.500 zuzüglich der vielen Helfer wird wohl in nächster Zeit nicht zu toppen sein, aber es hat gezeigt, dass das Sportzentrum Erkner auch für solche großen Veranstaltungen geeignet ist. Und wie schon beim Kampfsport-Event vor zwei Jahren,  tauchen schon jetzt viele Fotos in den sozialen Netzwerken auf und zeigen, dass Erkner mit der Neugestaltung des Sportzentrum den richtigen Schritt gemacht hat und so die Stadt Erkner noch bekannter wird.

Carsten Rowald

Leiter Sportzentrum Erkner

error: Der Inhalt ist geschützt!
X