Im ersten Spiel des neuen Jahres hatten die Regionalliga-Fußballer des FSV Union Fürstenwalde nach der ersten Woche der Vorbereitung auf die Fortsetzung der Rückrunde (2. Februar gegen Den BFC Dynamo) am Samstag, den 11. Januar, den Liga-Konkurrenten BAK aus Berlin zum Testspiel-Gegner. Beide Teams trafen ja bekanntlich am 15. Dezember zuletzt im Punktspiel in Berlin aufeinander und man trennte sich 3:3-Unentschieden. Da man im Punktspielbetrieb nicht mehr aufeinandertrifft, vereinbarte man dieses Testspiel. Über 100 Zuschauer fanden den Weg in die BONAVA-Arena, um diese Partie zu sehen. Den Fürstenwalder Fans ging es natürlich auch um den Auftritt der Neuzugänge. Unions Cheftrainer Mathias Maucksch hatte alle Mann an Deck und bot zwei Teams je Halbzeit auf, wodurch jeder Spieler seine Einsatzchance erhielt. Er hatte ja nach dem absolvierten Vormittagstraining die Devise ausgegeben, der Kampf um die Stammplätze ist neu entfacht.

    Die Mehrheit der Spieler hatte dies verstanden und legte sich entsprechend ins Zeug. Die Unioner bestimmten von Anbeginn das Geschehen gegen das doch etwas dezimierte BAK-Team. Einige verletzte Spieler hatten sie zu beklagen und boten 6 Probespieler auf. Die zwei Neuen im Union-Kader und der Probespieler Alex Wuthe brachte Maucksch in der Startelf. Die Unioner legten gleich richtig los und in der 10. Minute hatte Niels Stettin nach super Vorlage von Darryl Geurts gleich die 1000%ige Chance auf das 1:0 für den FSV Union, aus Nahdistanz schoss aber Niels den Torwart an. In der 20. Minute musste Niels Stettin aber bereits verletzt den Platz verlassen und Kimmo Hovi kam vorzeitig zum Einsatz.

    In der 39. Minute ging der Schuss von Alex Wuthe knapp übers Tor. In der 43. Minute war dann aber der Union-Neuzugang Johann Martynets zur Stelle und erzielte die hochverdiente 1:0-Führung für den FSV Union. Zu Beginn der zweiten Spielhälfte wechselte Unions Cheftrainer komplett durch, beim BAK kamen zunächst vier neue Spieler zum Einsatz. An der Dominanz der Unioner änderte sich aber großartig nichts. In der 50. Minute erzielte dann bereits Kimmo Hovi den 2:0-Treffer für die Unioner und die Fans jubelten mächtig. Die immer wieder versuchten Konter der Berliner führten nicht zum Erfolg, die Abwehr agierte noch stets aufmerksam und wie in der ersten Halbzeit David Richter, agierte auch Niklas Kühn im Union-Kasten aufmerksam.

    In der 74. Minute wurde Kemal Atici im Strafraum klar gefoult und der Schiri zeigte sofort auf den Punkt. Atici verwandelte den Strafstoß gleich selber erfolgreich und es stand 3:0 für den FSV Union. Weitere Tore für die Unioner lagen in der Luft. In der 78. Minute hämmerte Ingo Wunderlich das Leder an die Latte und fünf Minuten später verfehlte er nur knapp das Tor. Die größte Chance der Berliner hatte in der 75. Minute Rintaro Yajima aus Nahdistanz, aber Unions Keeper Kühn war auf der Hut und verhinderte den Anschlusstreffer. Somit endete das Spiel hochverdient mit einem klaren 3:0-Sieg der Unioner. Am kommenden Samstag, um 14.00 Uhr, ist in der BONAVA-Arena dann Eintracht Mahlsdorf mit dem ehemaligen Union-Kapitän Krstic zum 2. Testspiel des FSV Union zu Gast. HAW

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