Mit Qualifizierung in die Arbeit der Zukunft starten

Die Zahl der Arbeitslosen im Land Brandenburg ist im Juli auf 89.020 gesunken und liegt damit ein weiteres Mal unter 90.000. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,7 Prozent, das sind 1,0 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Arbeitsministerin Brandenburgs sagte zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen, die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist weiterhin gut und die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt auf einem hohen Niveau. Um attraktiv für Fachkräfte zu sein, müssen Brandenburger Unternehmen heute und in Zukunft auf Gute Arbeit setzen. Das heißt für die Beschäftigten vor allem faire Entlohnung und Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, aber auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Beschäftigte wiederum stehen zunehmend vor der großen Herausforderung, sich in immer kürzeren Abständen neues Wissen anzueignen und Erlerntes regelmäßig aufzufrischen.“
Auf der Konferenz „Arbeit 4.0 in Brandenburg“ im Juli stand die Frage im Mittelpunkt, wie die digitale Arbeitswelt der Zukunft gestaltet werden könne. Besonderer Gestaltungsbedarf besteht bei beruflicher Qualifizierungen, bei Arbeitsschutz und betrieblicher Mitbestimmung. Wer die Arbeit der Zukunft gestalten will, muss schon heute aktiv werden. Darauf müssen sich Beschäftigte, Betriebe und Bildungsanbieter gleichermaßen einstellen. Gerade Bildung und Qualifizierung werden Schlüsselthemen sein. Eine gute Schul- und Berufsausbildung sind von zentraler Bedeutung für den Start in die Arbeitswelt. Angesichts des schnellen technologischen Wandels wird aber im Berufsleben mindestens eine zweite oder dritte Qualifizierung notwendig werden. Dafür brauchen wir eine Kultur des lebenslangen Lernens.

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