Landesimkerverband unterstützt Volksinitiative

    Nach dem Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund unterstützt nun auch der Landesverband der Brandenburgischen Imker die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“ der brandenburgischen Naturschutzverbände und weiterer Träger.

    Gegen das Artensterben brauchen wir wirksame und verbindliche Regelungen. Das ist keine Schuldzuweisung an die Landwirte. Die Rahmenbedingungen müssen geändert werden. In Naturschutzgebieten haben Pestizide nichts zu suchen. Vor allem muss eine veränderte Agrarförderung viel stärker als bisher die naturschutzfachliche Leistung der Landwirte finanzieren. Eine vielfältige und artenreiche Kulturlandschaft kommt gerade Honig- und Wildbienen zugute. Deshalb unterstützen wir die Volksinitiative der Naturschutzverbände, so der Sprecher des Landesimkerverbandes, Holger Ackermann.

    Mit der Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“ wollen die Umweltschützer unter anderem erreichen, dass der Einsatz von Pestiziden in Naturschutzgebieten und FFH-Gebieten grundsätzlich untersagt, die Landwirtschaft umweltverträglicher gestaltet, der Ökolandbau vorangebracht, Gewässer besser vor Schadstoffeinträgen geschützt sowie die Weidetierhaltung unterstützt wird. Die Initiatoren haben ihre wichtigsten Forderungen in konkrete Gesetzesvorschläge einfließen lassen und wollen so die Rahmenbedingungen für den Schutz der Artenvielfalt in Brandenburg grundlegend verbessern. Für eine erfolgreiche Volksinitiative müssen innerhalb von einem Jahr 20.000 Menschen für den Gesetzesentwurf unterzeichnen. Unterschreiben können alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Brandenburg.

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