Westbrandenburgisches Handwerk ist optimistisch

Der vorsichtige Optimismus der vergangenen Monate im Hinblick auf neu eingetragene Ausbildungsverträge im westbrandenburgischen Handwerk scheint berechtigt: Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge liegt weiter über den Ergebnissen der vergangenen zehn Jahre: 975 neue Ausbildungsverträge wurden zum 31. August gezählt, 100 mehr als im Vorjahreszeitraum und in etwa auf dem Niveau von 2005 bzw. 2008. 186 neue Auszubildende davon sind weiblich. „Junge Menschen und ihre Familien nehmen das Handwerk in Westbrandenburg endlich wieder als attraktive Entwicklungsmöglichkeit wahr. Umgekehrt weisen die anhaltend positiven Zahlen auch aus, dass unsere Handwerksbetriebe mit guter Ausbildung und attraktiven Zukunftsperspektiven punkten und junge Menschen überzeugen können. Jetzt heißt es natürlich, dem Vertrauensvorschuss der neuen Azubis gerecht zu werden und ihnen die beste Ausbildung zuteilwerden zu lassen“, freut sich die Abteilungsleiterin Berufsbildung, Eva Gatzky, über den anhaltend positiven Trend.

Als unbesetzt sind in der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Potsdam für das gerade begonnene Ausbildungsjahr noch 486 freie Ausbildungsplätze plus 31 für das kommende 2018/2019 gemeldet. Diese verteilen sich auf 48 verschiedene Ausbildungsberufe und alle Regionen Westbrandenburgs. Die meisten freien Stellen gibt es im Kfz-, Friseur-, Elektro- und SHK-Bereich. Allein im Bereich Kraftfahrzeugmechatroniker/innen zählt die Lehrstellenbörse noch 46 Angebote, 41 für Anlagenmechaniker/innen SHK. 44 Ausbildungsplätze sind für Elektroniker/innen ausgeschrieben, 46 Friseur/innen werden ebenfalls noch gesucht.

Wer noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat, sollte einen Blick in die Lehrstellenbörse der Handwerkskammer werfen. Darüber hinaus kann das kostenfreie Angebot der Lehrstellenberatung (jeden Dienstag im Haus des Handwerks in der Potsdamer Charlottenstraße) genutzt werden, um kurzfristig noch in eine Ausbildung einsteigen zu können.

Ausführliche Informationen in der Lehrstellenbörse oder per kostenloser App „Lehrstellenradar 2017“ (zum kostenfreien Download) für iOS und Android.

 

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