Am Sonntag, den 9. Oktober, von 11 bis 18 Uhr kann jeder Fürstenwalder ab 14 Jahren über die Vorschläge zum Bürgerbudget im Festsaal des Alten Rathauses abstimmen. Jeder Wähler erhält drei Stimmkärtchen, die beliebig auf die Vorschläge verteilt werden können. 39 der 89 eingereichten Vorschläge für das Bürgerbudget 2017 sind abstimmungsfähig. Darunter sind einige Doppelnennungen, wie beispielsweise die Beleuchtung an der Hangelsberger Chaussee zum Friesenstadion und WC-Container für den Wasserwanderrastplatz am Ruderzentrum. 43 Vorschläge sind aus verschiedenen Gründen nicht abstimmungsfähig. Davon übersteigen 19 Vorschläge den Kostenrahmen von 15.000 Euro. Zumeist handelt es sich dabei um die Erneuerung von Wegen und Plätzen, die größerer Baumaßnahmen bedürfen. Für den gewünschten Neubau des Gehweges an der Langewahler Straße wären schätzungsweise 300.000 Euro notwendig. Für weitere neun Vorschläge ist die Stadt Fürstenwalde nicht zuständig. Diese Vorschläge werden geprüft und an die entsprechenden Stellen mit der Bitte um Bearbeitung weitergeleitet. Sieben Vorschläge werden von der Stadtverwaltung außerhalb des Bürgerbudgets als Hinweis aufgenommen bzw. umgesetzt und gelten daher als erledigt. Drei Vorschläge sind schlicht nicht machbar. So ist eine Umgestaltung des Ottomar-Geschke-Platzes nicht möglich, da russische Kriegsgräberstätten in Deutschland nicht verändert werden dürfen. Des Weiteren sieht der Stadtforst keine Möglichkeit, den Spreeweg zwischen der Gaststätte Spreegarten und der Pintschbrücke zu erneuern, ohne Schäden an den Bäumen zu verursachen. Jedoch wird nun geprüft, ob der Mittelweg im Wald benutzerfreundlicher gestaltet werden kann. „Ich freue mich über die gute Beteiligung und hoffe, dass viele Fürstenwalder die Gelegenheit nutzen, um mitzubestimmen. Immerhin stehen 10 Vorschläge mehr zur Wahl als im letzten Jahr. Außerdem verspreche ich mir eine hohe Wahlbeteiligung, da zeitgleich der alljährliche Mittelaltermarkt stattfindet und die Händler in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr zum Sonntagsshopping einladen“, so der Verantwortliche des Bürgerbudgets, Jens Mörsel.

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