Bundesweite Lärm-Entlastung von Anwohnern

Der Bund und die Deutsche Bahn verstärken ihre Bemühungen um eine leise Schiene bis 2030 noch einmal deutlich. In Berlin stellten Vertreter von Bund und DB das neue „Lärmschutzziel 2030“ vor: Bis Ende des Jahrzehnts soll die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger an Bahnstrecken vom Schienenlärm entlastet werden. Das sind immerhin rund 800.000 Menschen, die künftig ruhiger leben und schlafen werden. Für dieses Ziel wird das im Jahr 1999 gestartete „Lärmsanierungsprogramm“ des Bundes weiter fortgeführt – die Zahl der zu sanierenden Streckenkilometer erhöht sich entsprechend: Zu den bislang sanierten 2.000 Kilometern Bahnstrecke sollen bis 2030 pro Jahr durchschnittlich 125 Kilometer Schienenwege zusätzlich saniert werden, in Summe 1.250 Kilometer. Der Bund stellt dafür derzeit jährlich rund 140 Millionen Euro bereit. Seit Start des Lärmsanierungsprogramms haben der Bund und die DB bereits über 1,5 Milliarden Euro investiert. Die 2.000 sanierten Kilometer entlasten mittlerweile die Ortsdurchfahrten von 1.300 Städten und Gemeinden bundesweit. Hinzu kommen 64.000 Wohneinheiten im Bundesgebiet, die bislang mit passiven Schallschutzmaßnahmen ausgestattet wurden. Allein im Jahr 2020 wurden über 60 Kilometer neue Schallschutzwände fertiggestellt und rund 145 Millionen Euro investiert.
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