Tag der Luft- und Raumfahrt in Wildau

    Die Luftfahrtbranche in der Hauptstadtregion hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Wachstumstreiber und wichtigen Arbeitgeber entwickelt. Doch der Wettbewerb in der Branche ist hart. Deshalb ist es gleich in mehrfacher Hinsicht wichtig, das emissionsarme Fliegen voranzutreiben. Langfristig können damit die Kerosinkosten für die Flugbetreiber begrenzt und die günstigen Preise gehalten werden. Zudem ist es ein Beitrag der Branche zum weltweiten Klimaschutz. Und: Emissionsarmes Fliegen ist ein wichtiges Zukunftsthema, das perspektivisch auch darüber entscheiden kann, ob sich Unternehmen im Markt halten oder nicht. Umso mehr freut es mich, dass sich ein Innovationsbündnis in der Hauptstadtregion dieser Aufgabe stellt.“ Das erklärte Hendrik Fischer, Staatssekretär im brandenburgischen Wirtschaftsministerium, heute beim 14. Tag der Luft- und Raumfahrt Berlin-Brandenburg in Wildau.

    Das von der Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz koordinierte „Innovationsbündnis emissionsarme Flugantriebe“, an dem sich viele namhafte Partner aus der Region beteiligen, hat sich beim Bundesministerium für Bildung und Forschung für ein sogenanntes WIR-Projekt beworben. Mit dem vom BMBF im vergangenen Jahr gestarteten Programm „WIR! – Wandel durch Innovationen in der Region“ sollen strukturschwache Regionen in Ostdeutschland in ihrer Entwicklung gefördert werden. Ziel des Innovationsbündnisses ist es, mit Hilfe der Bundesförderung die Hauptstadtregion als Kompetenzzentrum für emissionsarme Flugzeugantriebe zu etablieren.

    Die Region habe hierfür sehr gute Voraussetzungen, findet Staatssekretär Fischer, wir haben spezialisierte Forschungseinrichtungen für die Luftfahrttechnik, starke Kompetenzen in der Triebwerkstechnik, eine gute Mischung aus kleinen spezialisierten Firmen und großen Unternehmen. Und wir haben viel Kompetenz und Wissen für die Entwicklung alternativer Treibstoffe in der Lausitz.

    Insbesondere im Bereich der Antriebstechnik zähle Berlin-Brandenburg bereits zu den weltweiten Kompetenzzentren, hob Fischer hervor. „Bei fast allen bedeutenden Projekten der international agierenden Luftfahrtindustrie sind Unternehmen aus der Hauptstadtregion in der Entwicklung oder als Zulieferer beteiligt“, sagte der Staatssekretär. Wenn es gelinge, die Hauptstadtregion zudem als Kompetenzregion für emissionsarme Antriebe zu etablieren, werde „die Luft- und Raumfahrtindustrie in Zukunft einen noch größeren Beitrag zu Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in unserem Land leisten und als Leuchtturm weit über Deutschland hinaus strahlen“, unterstrich Fischer.  

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