Sonnengereifte, frische Erdbeeren von heimischen Feldern

    Erdbeeren sind schon länger im Einzelhandel erhältlich. Nicht aber die sonnengereiften, frischen Erdbeeren, die auf den heimischen Feldern Brandenburgs herangereift sind. Die gibt es erst jetzt! Deshalb wird die Brandenburger Erdbeersaison im Freiland offiziell am 24.Mai eröffnet. Erdbeeren bilden den Auftakt für das erste frische Obst aus der Region, auf das die Verbraucher sehnsüchtig warten. Die Nachfrage wächst stetig. Gerade bei Erdbeeren ist es wichtig, dass die Transportwege kurz sind und die Früchte schnell, reif und frisch auf den Tisch kommen.

    Diesen Anspruch erfüllt der Gastgeber der diesjährigen Saisoneröffnung in vollem Maße.  Die Erdbeeren von Landwirtschaftsmeister Heinz-Georg Embach wachsen auf rund 10 Hektar im geschützten Anbau und auf rund 9 Hektar im Freiland. Seine Hauptsorten sind Malling Centanary, Allegro, Garda, Alba und zum Saisonende die Florentina. Rund 80% seiner Erdbeeren, die von Mai bis Oktober erhältlich sind, werden im südlichen Teil Berlins und Brandenburgs regional über die Rewe- und Edeka-Märkte vermarktet und am gleichen Tag frisch vom Feld angeliefert. Aber natürlich kann man die 35-jährige Erfahrung im Erdbeeranbau auch direkt vor Ort im Hofladen des Spreewaldhofes Niewitz schmecken.

    Außerdem engagiert sich Heinz-Georg Embach, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren. Der geschützte Anbau auf Dämmen und Substraten unter Tunnel und die gezielte Bewässerung ermöglichen nicht nur optimierten Frostschutz, sondern auch eine einzigartige Qualität der Erdbeeren. Dadurch erfolgt auch eine verbesserte Bestimmung des Trocken- und Feuchtigkeitsgehalts des Bodens, was z.B. Pilzkrankheiten verringert und damit auch den Pflanzenschutzeinsatz minimiert. Zur Bestäubung wird alle 800 – 1000 qm2 ein standorttreues Hummelvolk eingesetzt. Auf seinen Feldern führte Embach ergänzende Praxistests zur biologischen Regulation der Verticillium-Welke, einer bei Erdbeeren besonders tückischen Welkeerkrankung, durch. Die Betreuung des Projektes erfolgte über das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.

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