Jesse übergibt mehr als 2 Millionen Euro an Fürstenwalde

Baustaatssekretärin Ines Jesse hat gestern der Stadt Fürstenwalde Förderbescheide über insgesamt 2,1 Millionen Euro für Stadtentwicklungsprojekte überreicht. Das Geld steht für die Aufwertung von Stadtteilen und soziale Einrichtungen zur Verfügung.

„Auch dank der guten Verkehrsanbindung sowohl mit der Bahn als auch über die Autobahn gehört Fürstenwalde zu den Städten im Land, die als Wohnstandort immer attraktiver werden. Es ist der Stadt in den vergangenen Jahren gelungen, verschiedene Städtebauförderprogramme von Bund, Land und EU erfolgreich zu verknüpfen. Das ist überall in der Stadt sichtbar. Neben der Stadtsanierung hat auch das Wohngebiet Fürstenwalde-Nord profitiert, denn dank des Programms „Soziale Stadt“ können wir Projekte fördern, die gezielt den sozialen Zusammenhalt im Quartier stärken.  Diese positive Entwicklung wollen wir weiter unterstützen“, sagte Ines Jesse bei der Übergabe der Förderbescheide.

Stadtumbau – Aufwertung

Seit 2005 wird Fürstenwalde aus dem Stadtumbauprogramm gefördert. Schwerpunkt ist der Stadtteil Fürstenwalde Mitte. Im Programmjahr 2017 werden zwei Millionen Euro Bundes- und Landesmittel unter anderem für die Aufwertung historischer und stadtbildprägender Gebäude (beispielsweise Kofinanzierung zum EU-Projekt Sanierung Jagdschloss, Kornschipperhaus und die Modernisierung und Instandsetzung der Aufbauschule sowie für Vorhaben im öffentlichen Raum (Stadtpark 2. BA, Ergänzungsgestaltung Domumfeld) bewilligt.

Soziale Stadt „Fürstenwalde Nord“

 Das Fördergebiet wurde bereits 1999 in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Ziel der Förderung ist die Stabilisierung des Stadtteils Nord, wobei der Schwerpunkt auf der Qualifizierung und Aufwertung der sozialen und bildungsbezogenen Infrastruktur liegt Im Programmjahr 2017 werden 100.000 Euro Bundes- und Landesmittel bewilligt. Damit werden bereits bewilligte Projekte fortgesetzt und der öffentliche Raum weiter hergerichtet.

Stadt-Umland-Wettbewerb

 Die Stadt Fürstenwalde / Spree – (Leadpartner) und die Kooperationspartner Storkow, die Gemeinden, Spreenhagen sowie Grünheide (Mark), die Ämter Scharmützelsee und Odervorland, die LAG Märkische Seen profitieren von den im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs ausgereichten Fördergelder aus allen drei Europäischen Fonds für regionale, soziale und ländliche Entwicklung (EFRE, ESF und ELER). Damit soll die Kooperation zwischen den Städten und ihrem Umland gestärkt werden.

Unter dem Motto „@see BEReit und LOS“ können die Partner bis zu 11 Millionen Euro für die Schwerpunkte: Angebote für junge Erwachsene und Jugendliche, Willkommenskultur und Integration von Flüchtlingen, innerregionale Mobilitätsangebote sowie die Verbesserung von Freizeitwert, Lebensqualität, Identität und regionale Wertschöpfung einsetzen. Fürstenwalde hat seit 1991 mehr als 42 Millionen Euro Fördermittel aus mehreren Programmen für die Stadtentwicklung/Stadterneuerung erhalten. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden rund 105 Millionen Euro bewilligt.

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