Genossenschaftsland Brandenburg

BBU stellt Auswertung vor

In den größeren Städten des Landes Brandenburg ist der Anteil von Genossenschaftswohnungen deutlich höher als in Berlin. In den Ortschaften mit 20.000 und mehr Einwohnern liegt ihr Anteil am Gesamtwohnungsbestand bei durchschnittlich 17,8 Prozent, in den vier kreisfreien Städten sogar bei durchschnittlich 23,3 Prozent. Zum Vergleich: In Berlin liegt dieser Wert bei 9,6 Prozent.

 Das ergab eine Auswertung des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. auf Grundlage der BBU-Jahresstatistik. Ausgewertet wurden Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern, in denen größere Wohnungsgenossenschaften Mitglied im BBU sind. BBU-Vorstand Maren Kern: „Wohnungsgenossenschaften sind starke Partner am Wohnungsmarkt. Sie bieten gutes Wohnen in stabilen Gemeinschaften zu günstigen Konditionen. Deshalb ist es ein Glück für die Mark, dass der Anteil von Genossenschaftswohnungen hier so hoch ist.“

 Mit rund 17.400 Genossenschaftswohnungen ist Potsdam in absoluten Zahlen die Genossenschaftshauptstadt Brandenburgs. Ihr Anteil am Gesamtwohnungsbestand liegt hier bei rund 20 Prozent. Den höchsten Anteil von Genossenschaftswohnungen unter den Brandenburger Städten mit mehr als 20.000 Einwohnern weist aber Hennigsdorf auf: Hier gehören gut 33 Prozent des Wohnungsbestandes Genossenschaften – mehr als jede dritte Wohnung in der Stadt also. An zweiter Stelle kommt mit rund 32 Prozent Eisenhüttenstadt, Platz drei belegt Brandenburg an der Havel mit fast 30 Prozent. Frankfurt (Oder) und Cottbus als weitere kreisfreie Städte weisen einen Anteil von rund 28 bzw. 17 Prozent auf.

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