Gesellenfreisprechung der Kreishandwerkerschaft Fürstenwalde

    Handwerksgesellen der Region erhalten in der feierlichen Atmosphäre des Fürstenwalder Alten Rathauses ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe

    „Herzlich willkommen bei den Profis!“ hieß es am letzten Samstag, als die jungen Handwerker gemeinsam mit den Familien, den Ausbildungsbetrieben, den Obermeistern der Innungen sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft den erfolgreichen Abschluss ihrer Lehrzeit feierten. Dazu hatten die Handwerkskammer und die Kreishandwerkerschaft in das Alte Rathaus eingeladen. Dort erhielten die jungen Handwerkerinnen und Handwerker ihre Gesellenbriefe und wurden nach traditionellem Handwerksbrauch von Lehre und Vertrag freigesprochen. „Handwerk hat weiterhin goldenen Boden“, verkündete Obermeister Norbert Wunsch und beglückwünschte die versammelten Junghandwerker zum Tag ihrer Freisprechung zum Gesellen.

    Unter dem Applaus von Freunden, Verwandten, Berufsschullehrern und Innungsvorsitzenden wurden an diesem Tag die jungen Gesellen nach erfolgreichem Abschluss ihrer Lehrzeit in die Reihen des Handwerks aufgenommen. 29 Auszubildende hatten sich den strengen Anforderungen der Gesellen- und Abschlussprüfungen gestellt. Freigesprochen hieße, so Norbert Wunsch, sich allein zu bewegen, für sich selbst zu sorgen und eigenverantwortlich zu handeln. Es bedeute aber auch in einem neuen Lebensabschnitt Verantwortung für andere und die Gesellschaft zu übernehmen. „Der erfolgreiche Abschluss der Lehrzeit, das ist ein besonderer Tag! Sie stehen jetzt auf eigenen Beinen“, freute sich Norbert Wunsch mit den jungen Absolventen und fordert die Junggesellen dazu auf, in Zeiten des Fachkräftemangels ihrer Heimat treu zu bleiben: „Unsere Region  braucht Sie, denn wir haben sehr viel vor, wobei Sie unsere Region voranbringen können.“

    Marlen Rost, Amtsdirektorin Odervorland, erinnerte die Gesellen an die ersten Momente zu Beginn ihrer Ausbildung. Einst hatten man noch vage Berufsvorstellungen und heute, nach Abschluss der Lehrjahre, wisse man, was man will. Das Wissen, das man sich in den Lehrjahren angeeignet hat, sei unbezahlbar. Sie wünschte den jungen Ausgebildeten nicht nur Glück, sondern auch, dass sie es schaffen, den kostbaren Wissensdurst nicht versiegen zu lassen, denn um es mit den Worten von Oliver Cromwell zu sagen „Wer aufhört besser sein zu wollen, hat aufgehört gut zu sein“. „Gehen Sie auf Wanderschaft und lernen und verfeinern Sie Ihren Anspruch und bleiben Sie der Region weiterhin verbunden.“

    In dem Zuge zeichnete die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) den Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Oder-Spree, Norbert Wunsch, mit dem Ehrenzeichen des Handwerks in Gold aus. Dieser war sichtlich überrascht, denn alle seine Freunde und die Familie hatten zwar davon gewusst, aber schön dichtgehalten, bemerkte der Laudator in seiner Rede, dankte für sein Wirken sowie die jahrelange Arbeit in der Kreishandwerkerschaft Oder-Spree und sprach respektvoll über das, was Norbert Wunsch in seinem Leben erreicht hat. Matthias Cersovsky begleitete mit seinem Saxophon musikalisch diesen festlichen Tag. Und Axel Dobrowolski übernahm im weiteren Verlauf die Übergabe der Gesellenbriefe gemeinsam mit den Innungsobermeistern.

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