Mittelständisches Unternehmen investiert 8 Mio. Euro in Fürstenwalde

Am Dienstag wurde in Fürstenwalde, im Dienstzimmer des Bürgermeisters, feierlich der erste Bauantrag der allsafe GmbH unterschrieben.
Das mittelständische Unternehmen, beheimatet in Engen im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg, wird die erste Halle mit einer Größe von 6.000 qm auf ihrem 22.000 qm großen Areal in Angriff nehmen. Das Unternehmen hat im Gewerbegebiet in der Lise-Meitner-Straße in Fürstenwalde, gleich hinter den ehemaligen Odersun-Hallen, ein Grundstück erworben.
Die allsafe GmbH stellt in großem Umfang Ladegutsicherungsprodukte her – und das sehr erfolgreich. Aus diesem Kalkül heraus und mit dem Blick in die Zukunft sowie auf die damit verbundene Wettbewerbsfähigkeit, hat das Unterhemen beschlossen, ihren Kunden entgegenzukommen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Von Fürstenwalde aus soll das Sortiment nach Norddeutschland sowie in die skandinavischen Länder und nach Polen vertrieben werden. Das mittelständische Unternehmen nutzte die Unterzeichnung des Bauantrags, um sich auch gleich der breiten Öffentlichkeit Brandenburgs vorzustellen. Wie der Geschäftsführende Gesellschafter Dipl. Ing. Detlef Lohmann lächelnd sagte, auch aus einem gewissen Eigennutz heraus. Denn wenn es dann so richtig hier los geht auf dem 22.000 qm großen Areal, dann möchte man natürlich vorbereitet sein. Produktionsstart soll im Oktober 2018 sein. Das beinhalte natürlich auch, dass man hier am Standort schon jetzt beginnt, nach geeigneten Mitarbeitern zu suchen. Es werden erst einmal 40 bis45 Mitarbeiter sein, mit einer Option auf 150 Mitarbeiter insgesamt. Man hat dahingehend ganz klare Vorstellungen: Die zukünftigen Mitarbeiter sollen alle aus der Region kommen – möglichst aus einem Metallberuf. Darüber hinaus sollen Spezialisten gefunden werden, die sich mit CNC-Fräsen auskennen, sowie Mechatroniker. Die allsafe GmbH, so sagte Detlef Lohmann, war schon lange auf der Suche nach einem geeigneten Areal. Maßgebend war hierbei ein Autobahnanschluss in Innenstadtnähe, also nicht irgendwo vorgelagert, wie es noch Anfang der 90er Jahre gang und gäbe war. Dabei sei man auf Fürstenwalde gestoßen, hier würden alle diese Parameter erfüllt. Die Kontaktaufnahme und weitere Zusammenarbeit sei von Enthusiasmus getragen gewesen. Das bekräftigte auch Fürstenwaldes Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst sowie Landrat Rolf Lindemann und die für Wirtschaft Verantwortliche in der Stadtverwaltung, Andrea Schickert. Die Zusammenarbeit ist somit für beide Seiten von Erfolg gekrönt. Die allsafe GmbH wird 8 Millionen Euro in Fürstenwalde in eine neue, zukunftsorientierte Fabrik investieren.

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