Nun war es endlich soweit: Nach Vollziehung des ersten Spatenstichs im September vergangenen Jahres, erfolgte am Freitag nun die Grundsteinlegung der Kurpark Kolonnaden in Bad Saarow. Die Kurpark Kolonnaden werden dazu beitragen, der Ortsmitte, dem Zentrum, ein weiteres Gesicht zu geben. Die Baugrube ist vorbereitet, die ersten Fundamente sind gelegt und nun werden sie wachsen – die Kurpark Kolonnaden. Viele Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Tourismus waren ebenso zu finden wie zahlreiche Eigentümer und die, die es werden wollen, um bei diesem wichtigen Moment dabei zu sein. Die Artprojekt ist der Investor der Kurpark Kolonnaden und hatte zu diesem besonderen Ereignis geladen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung und Hauptgesellschafter Thomas Hölzel bedankte sich für die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Institutionen, wie der Gemeinde Bad Saarow und Landkreis Oder-Spree für das Vorantreiben des Baufortschrittes. „Auch, wenn die Gerüchteküche schon oft das ‚Aus‘ für das Projekt erklärt hatte, stehen wir heute doch hier und zeigen, dass dem nicht so ist, denn die Kolonnaden werden gebaut“, so Hölzel. Sollte es Fragen geben, so möge man sich doch direkt an die Artprojekt wenden und man würde, soweit es möglich sei, jede Frage beantworten und so den Gerüchten entgegenwirken. Dass der Start etwas länger gedauert hätte, lag an Genehmigungsverfahren, die etwas kompliziert gewesen seien und dadurch zur Verzögerung geführt hätten. Seit Ende 2016 schreitet der Bau nun voran, wie man deutlich erkennen kann. Das Credo der Artprojekt ist es, mit Unternehmen zusammen zu arbeiten, die der Region verwurzelt sind. Man möchte nicht mit Großkonzernen arbeiten, was natürlich auch für den Landkreis Oder-Spree ein großer Pluspunkt ist. Viele mittelständischen Unternehmen werden in der Zukunft hier mitarbeiten. Nur ein Unternehmen, das was etwas größer ist, ist am Projekt beteiligt: die Gasag, denn diese wird sich um das Heizprojekt kümmern und im gleichem Atemzug um die Elektromobilität, die ja bereits in aller Munde ist. Mit der neuen Mitte im Ensemble mit der Therme sei bereits ein positives Ergebnis des Verkaufs der Wohnungseinheiten sowie Läden, aber auch der Vermietung deutlich zu erkennen. Einiges Kopfzerbrechen bereite allerdings das Kino, was hier entstehen soll. Man habe bereits umfangreiche Gespräche geführt und sei noch nicht an den Richtigen geraten. Aber auch das wird geklärt werden in der Zukunft. Man sei schon so weit, das wirtschaftliche Risiko zu übernehmen und jemanden zu finden, der es betreibt. Mit der Grundsteinlegung zeige man nun auch – allen Unkenrufen zum Trotz: „Wir gackern nicht nur, sondern legen auch“, so Hözel. Bad Saarows Bürgermeisterin Anke Hirschmann ist begeistert, dass sich die Artprojekt als Investor in Bad Saarow niedergelassen hat und hier für rege Bautätigkeit sorgt und sich mit dem Ortsmitte-Projekt so engagiert. Denn es sein nicht selbstverständlich, so Anke Hirschmann, dass es viele Investoren hier nach Bad Saarow ziehe. Einige Interessenten seien an den Unzulänglichkeiten der Bürokratie schon im Vorfeld gescheitert. Sie bewunderte das Durchhaltevermögen der Artprojekt und bemühte die bekannte Weisheit: „Wer aufgibt, der hat schon verloren“. Sie erinnerte auch daran, was denn so einen Kurort überhaupt ausmache – eben nicht nur Wald und Wasser. Damit könne man zwar punkten, aber dies sei bei weitem nicht alles. Mit Kunst, Kultur und sportlichen Aktivitäten müsse man Gäste für Bad Saarow gewinnen. Besonderen Wert legte sie auf Freundlichkeit, denn das bewirke sehr viel. „Damit die Touristen und Gäste auf jeden Fall wiederkommen und sich mit Freude an uns, ihren Urlaubsort, erinnern.“ Sie wünschte dem Baufortschritt alles Gute – „und das nicht erst in 80 Jahren, sondern schon sicherlich schon 2018 die Ortsmitte im neuen Glanz erstrahlen wird.“

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