Handwerksorganisationen schlagen Umlagelösung vor

    Für eine signifikante Entlastung der Ausbildungsbetriebe machen sich die Handwerkskammer Cottbus und Dresden stark. Gemeinsam schlagen sie ein Umlageverfahren vor, um Betriebe, die ausbilden, finanziell zu entlasten. Vor dem Hintergrund der von der Bundesregierung geplanten Einführung einer Mindestausbildungsvergütung fordern die Handwerkskammer Entlastung an anderer Stelle.

    Ähnlich den Umlageverfahren zum Insolvenzgeld, dem Mutterschutz sowie der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, sei ein neues Solidarsystem notwendig, um die Duale Ausbildung für kleine Ausbildungsbetriebe attraktiv auszugestalten bzw. finanziell zu ermöglichen. Im Bundesrat müssen sich das Land Brandenburg sowie der Freistaat Sachsen entsprechend einbringen, so die Forderung der beiden Handwerkskammern.

    „Diese Umlage, die die ausbildenden Betriebe entlasten würde, wäre auch ein Zeichen der Wertschätzung. Gute Ausbildung kostet Geld. Die Gesellschaft profitiert davon“, sagt Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden.

    Peter Dreißig, Präsident der Handwerkskammer Cottbus, betont: „Ausbildende Handwerksbetriebe übernehmen eine gesellschaftliche Aufgabe und große Verantwortung und bieten Jugendlichen eine berufliche Perspektive in der Heimat. Das stärkt die Regionen.“

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