10 Prozent der Verbandmitglieder unter 18 Jahre

Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretärin Carolin Schilde hat den 17. Kinder- und Jugendtag des Landesanglerverbands Brandenburg e.V. (LAVB) in Töplitz besucht und die Nachwuchsarbeit des Verbands gewürdigt.
Der Junganglertag ist traditionell der Jahreshöhepunkt in der Jugendarbeit des Landesanglerverbands. „Der Verband leistet eine herausragende Arbeit in der Nachwuchsförderung und der Umweltbildung“, betonte Staatssekretärin Schilde.
An den vom Landesanglerverband Brandenburg ins Leben gerufenen Angelschulen nahmen im letzten Jahr etwa 1.700 Kinder und Jugendliche teil. In der Angelschule werden die Kinder und die Jugendlichen mit der Biologie und der Lebensweise der Fische vertraut gemacht. Neben den Angeltechniken und -methoden stehen auch die Wissensvermittlung zu Schonzeiten, Fangbegrenzungen sowie das Verhalten am Angelplatz im Fokus der Veranstaltungen. Die Angelschulen werden mit Mitteln aus der Fischereiabgabe mit jährlich etwa 50.000 Euro unterstützt. Jährlicher Höhepunkt der erfolgreichen Schulungsarbeit ist der Kinder- und Jugendtag des LAVB in Töplitz.
In diesem Jahr stand eine weitere wertvolle und zukunftsorientierte Initiative des LAVB im Mittelpunkt des Kinder –und Jugendtages. Mit der Aktion „Meine Zukunft in meinem Verein“ stellt der LAVB auch seine Bemühungen um die beruflichen Perspektiven der jungen Verbandsmitglieder eindrucksvoll unter Beweis. Der Landesanglerverband wird damit auch zu einem wichtigen Partner bei der Sicherung und dem Ausbau des Fachkräftepotentials im Land. Am diesjährigen Junganglertag in Töplitz haben rund 250 Kinder und Jugendliche teilgenommen. Da sich die Veranstaltung, die inzwischen als bundesweit größtes Junganglerfest gilt, zu einem begehrten Familienevent entwickelt hat, sind auch rund 600 Gäste der Einladung an die Ufer des Sacrow-Paretzer-Kanals in Töplitz gefolgt. Der Kanal ist für seinen großen Weißfischbestand bekannt und bei Anglern beliebt.

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