Sparkassendirektor knackt den Safe

Zum dritten Mal fand die Messe für Haus, Energie und Umwelt am letzten Wochenende in Frankfurt an der Oder statt. Wie schon im Vorjahr standen die Themen effizientes Bauen und die Nutzung regenerativer Energien im Zentrum des Besucherinteresses. Rund 4.000 Besucher fanden am Wochenende den Weg zu den 55 Ausstellern in den Frankfurter Messehallen. 
Nach den Eröffnungsreden durch Achim Dankert (Messeveranstalter MCD) und Markus Derling (Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Umweltschutz und Kultur), in denen es unter anderem auch um ein verstärktes Interesse von Bauwilligen aus dem Berliner Raum sowie den erwerbbaren Grundstücken in Frankfurt ging, gab es informative Fachvorträge über Baugeldkredite, Fördermittel, alternative Heiz- und Energiekonzepte, Wärmedämmung und Sicherheit. Auf dem Messerundgang dann gab es Grund zum Schmunzeln. Der Direktor der Sparkasse Oder-Spree, Harald Schmidt, knackte den Safe der Stadtwerke Frankfurt auf Anhieb. Ein Safe bestückt mit einer hochwertigen LED-Raumleuchte als Gewinn konnte nur mit einem von 100 Schlüsseln an einem Riesenschlüsselbund geöffnet werden. Der versierte Blick des Herrn Schmidt genügte und er wählte direkt den Richtigen. Die Messe ist seit 2015 konsequent auf ihre Kernbereiche ausgerichtet. Das machte sich in einer deutlich höheren Beratungsqualität bemerkbar. Das Zusammenspiel der Gewerke funktioniert nicht nur auf dem Bau, sondern auch hier in den Messehallen. Fachleute beraten kompetent und vermitteln Kontakte zu Kollegen aus benachbarten Gewerken. Besucher finden die gesammelte Kompetenz der Bauprofis an einem Ort und sparen mit dem Besuch viel Zeit und lange Wege. „Wir wollen unsere Energieversorgung auf Gas umstellen. An wen muss man sich da wenden?”, fragt ein älteres Besucherehepaar am Stand der Stadtwerke Frankfurt (Oder). Die Stadtwerke haben in diesem Jahr den neuen, kompakt aus der Bodenplatte ragenden Hausanschluss auf der Messe präsentiert. Antje Bodsch von den Stadtwerken ist mit dem Besucherinteresse schon am Sonntag-Vormittag voll zufrieden. „Wir bekommen sehr viele positive Rückmeldungen von unseren Besuchern am Stand.”  Auch Tischlermeister Jan Mickisch aus Guben ist mit seiner Firma das zweite Mal auf der OderlandBau. „Die Kundenfrequenz am Stand ist auch in diesem Jahr sehr erfreulich”, freut er sich. „Für uns lohnen sich die zwei Messetage in jedem Fall”, ergänzt Ehefrau Kristina. „Aus den Gesprächen, die wir hier am Stand führen, ergeben sich viele konkrete Kontakte zu Interessenten, die wir dann zwei bis drei Wochen nach der Messe in unserem Büro begrüßen dürfen.” Organisatorisch ließe die Messe nichts zu wünschen übrig – unkompliziert, persönlich und aufmerksam – so beschreibt das Unternehmerpaar das Team der OderlandBau. Marco Hoffmann und Uwe Hamann teilen sich einen Stand im vorderen Teil der Halle 3. Oder-Betonwaren stellt den Baustein her, Harmonie Hausbau fertigt daraus individuelle Massivhäuser zum Festpreis. Ein Gemeinschaftsstand ist eine gelungene Kombination für unsere Firmen, versichern die beiden Unternehmer. Gemeinsam haben sie ein attraktives Angebot für Bauherren, die in Massivbauweise bauen möchten. Mit der Publikumsresonanz sind beide Unternehmer voll auf zufrieden. Vor allem die Konzentration auf das Kerngeschäft, dem Bau und der Instandhaltung von Immobilien hat der Messe im Vergleich zu früheren Jahren sehr gut getan. Fachleute sprechen jetzt wieder mit Besuchern, die wegen des Themas Hausbau die Messe besuchen. „Wir freuen uns natürlich riesig über das positive Feedback von allen Seiten – Besucher zufrieden, Aussteller glücklich – was will man mehr?”, bestätigt Messechef Achim Dankert den positiven Gesamteindruck. Für das nächste Jahr haben sich die Organisatoren trotzdem viel vorgenommen: Das Angebot soll ausgebaut werden, die zweite Halle vollständig genutzt und die Qualität weiter gesteigert werden. Die Vorbereitungen dafür liefen bereits hier und heute an.

 

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