Am letzten Wochenende fand in der Stadthalle in Erkner die 7. „Oder Spree Bau“ statt. Sie hat in der Region einen besonderen Stellenwert erlangt und wird gern genutzt z.B. von Familien, die entweder einen Hausbau planen oder ihr Haus modernisieren möchten und sich bei einer größeren Anzahl von möglichen Baupartnern informieren möchten. Das große Interesse an dieser Baumesse zeugt natürlich von dem besonderen Know-how der Messebetreiber in ihren jeweiligen Spezialgebieten. Mit kompetenten Partnern aus der Bauwirtschaft werden hier so manche Grundsteine für die kommende Saison gelegt. Mit den Jahren ist das Verlangen nach einem Eigenheim gewachsen. Die Sparkasse Oder-Spree beispielsweise ist in punkto Finanzierung und Unterstützung in allen Fragen rund um Vorsorge und finanzielle Absicherung ein geschätzter Partner. Veranstalter Achim Dankert, Erkners Bürgermeister Jochen Kirsch und der Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft in Brandenburg, Jörg Vogelsänger, eröffneten gemeinsam die Baumesse. Achim Dankert sagte bei seinen einführenden Worten, dass er sich für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung in all den Jahren bedanke und sich darüber freue, dass auch Minister Vogelsänger wieder bei der Eröffnung dabei sei. Aber er sprach auch über eine Neuausrichtung der Messe. Man habe festgestellt, dass derzeit weniger Firmen die Gelegenheit nutzen, sich auf dieser Baumesse zu präsentieren und diese besondere Gelegenheit nicht wahrnehmen wollen oder auch nicht können, da die Auftragslage immens sei. Das habe teilweise mit dem „Nichtnachwachsen“ von Fachkräften zu tun und viele Firmen stießen schon teilweise an ihre Kapazitätsgrenzen. Jedoch sei die Messe auch ein Aushängeschild der Region, auf der sich Qualität auch in vielen anderen Bereichen präsentiere. Jochen Kirsch betonte, dass es für die Stadt Erkner ein Gewinn sei, diese gut funktionierende Baumesse hier zu haben. Auch er stellte fest, dass es ein großes Potenzial an Familien gibt, die gern ein Haus bauen würden, wobei es in Erkner schon eher schwierig sei, etwas Geeignetes zu finden. Aber die angrenzenden Gemeinden seien schon auf einem guten Weg, beispielsweise in Fürstenwalde, wo mit der Ketschendorfer Feldmark ein weiteres Bebauungsgebiet eröffnet worden sei. Der Minister für Infrastruktur erinnerte daran, dass die Messe deshalb ins Leben gerufen wurde, weil es der Bauwirtschaft damals nicht so gut ging und eine Plattform geschaffen werden sollte, die bis heute durchaus gern genutzt wird. Die Zahlen sagen natürlich, dass die Konjunktur in der Baubranche gut läuft und dass die Handwerkskammern sowie die Betriebe immer auf der Suche sind nach geeigneten Auszubildenden, die in diese Berufssparte einsteigen wollen. Die Messe in Erkner zeigt aber auch den wachsenden ökologischen Anspruch, denn es sind inzwischen auch Anbieter dabei, die dieses Feld abdecken und in der heutigen Zeit sei man auch immer bestrebt, die Kosten zu senken. Danach erfolgte ein kleiner Rundgang quer durch die Messe. Messe ist nicht gleich Messe – gemeinsam mit den Austellern wurden interessanten Vorträge, wie zum Beispiel „Einbrüche sind zu jeder Jahreszeit zu verzeichnen“ angeboten. Winterzeit und Dunkelheit begünstigen die Bedingungen für Einbrecher. Wie sichere ich wirksam und sinnvoll mein Haus oder meine Wohnung vor Einbrüchen? Burkhard Lehmann, Polizeikommissar und Präventionsberater der Polizei Brandenburg, erläuterte anschaulich, was getan werden kann. Interessant war auch der Vortrag „Die neue Heizung – langlebig, flexibel und energiesparend“ sowie „Bauen und Sanieren mit KfW Fördermitteln“. Daran waren viele Gäste interessiert und verfolgten gespannt den Ausführungen.

 

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