Erhalten und Ausbauen favorisieren

Verkehrsministerin Kathrin Schneider hat das Ziel des Landes betont, die regionalen Zugverbindungen attraktiv zu gestalten, um die Mobilität in den ländlichen Regionen zu stärken. In Begleitung des Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn Region Nord-Ost, Dr. Joachim Trettin, und des Geschäftsführers der Niederbarnimer Eisenbahn, Detlef Bröcker, war Ministerin Schneider heute mit der Regionalbahn RB 60 von Wriezen nach Frankfurt (Oder) unterwegs. Die Strecke wurde kürzlich ausgebaut, unter anderem um die Fahrzeiten zu verkürzen.

Wir machen nun ein deutlich besseres Angebot auf der Strecke. Musste man früher eine halbe Stunde auf den Anschluss an den RE 1 in Frankfurt (Oder) warten, sind es jetzt nur noch vier Minuten. Die kürzeren Fahrzeiten sind attraktiv für alle, für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Gäste der Region. Mobilität sichern und ausbauen gehört zu den Zielen der Mobilitätsstrategie 2030. Die Ertüchtigung der Regionalbahnlinie RB 60 ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Mit dieser Investition wollen wir die teilweise schwache Nachfrage auf der Linie erhöhen. Die zielgerechte Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen zur Reisezeitverkürzung, vor allem aber zur Sicherung von Anschlüssen ist der richtige Weg, um die Bahn auch in ländlichen Regionen attraktiv zu machen. Durch das Engagement des Landes Brandenburg wurde hierzu ein wesentlicher Beitrag geleistet. Nach den umfangreichen Baumaßnahmen ist es sehr erfreulich, dass nun schon seit dem 11. Juni dieses Jahres die kürzeren Fahrzeiten zwischen Wriezen und Frankfurt (Oder) an die Fahrgäste weitergegeben werden können. Da wir wissen, dass bequeme Umstiege vor allem für Berufspendler wichtig sind, denken wir, dass der bessere Übergang zwischen der RB 60 und dem RE 1 für ein attraktiveres Angebot sorgt und sich positiv auf die Fahrgastzahlen auswirken wird. In den vergangenen drei Jahren hat die Deutsche Bahn auf der Strecke zwischen Wriezen und Frankfurt (Oder) vier Kilometer neue Gleise verlegt, Brücken neu gebaut oder instandgesetzt und Bahnübergänge saniert. Darüber hinaus ist die Leit- und Sicherungstechnik modernisiert worden.

Einige Abschnitte können nun mit Tempo 80 km/h statt mit 60 km/h befahren werden. So verkürzt sich die Fahrzeit auf der eingleisigen Strecke um etwa 5 Minuten. Die Verkürzung der Fahrzeit ermöglicht in Eberswalde direkten Anschluss an den RE 3 und in Frankfurt (Oder) an den RE 1. Das Land hat die Ausbauarbeiten mit 6 Millionen Euro unterstützt. Die Gesamtkosten lagen bei 12 Millionen Euro. Betrieben wird die Linie von der Niederbarnimer Eisenbahn NEB.

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