Letzten Samstag trafen sich viele Gemeindemitglieder des Steinhöfeler Ortsteils Beerfelde, um sich gemeinsam mit Bürgermeisterin Renate Wels, Ortsvorsteher Horst Wittig, Henrik Wendorff vom Landesbauernverband und Landrat Manfred Zalenga sowie weiteren fleißigen Helfern für ein Nachhaltigkeitsprojekt des Ortes zu engagieren. Bereits am Dorf- und Erntefest am 10. September in Beerfelde, welches ein echter Erfolg war und vielen sicher noch in sehr guter Erinnerung geblieben ist, hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke den ersten Teil dazu beigetragen, als der den ersten von fünfzig geplanten Obstbäumen in die Erde setzte. Am vergangenen Wochenende also kamen viele kräftige Unterstützer zusammen, um dieses Projekt fortzuführen. Um zehn Uhr in der Früh wurde die Aktion mit einer kurzen Ansprache und Danksagung von Bürgermeisterin und Ortsvorsteher an die zahlreich erschienenen Helfer gestartet, als die Gemeinde die Chance nutzte, um sich auch einmal bei Horst Wittig für seinen Einsatz und seinen guten Willen zu bedanken. Dies taten sie, indem sie ihm einen Rundflug über sein geliebtes Beerfelde schenkten. Die Anwohner hatten zusammengelegt, um ihm dieses Wahnsinnsgeschenk ermöglichen zu können. Nach diesem emotionalen Moment hieß es dann aber auch schon: An die Arbeit! Die tatkräftigen Helfer ließen sich weder vom Bodenfrost noch von eisigen Minusgraden abhalten, legten mit der Unterstützung vom Landesbauernverband sofort los, sodass die Apfel-, Pflaumen-, Birnen- und Kirschbäume unerwartet schnell in die Erde gebracht waren und sich die fleißigen Arbeiter bei Tee, Kaffee und heißem Braten aufwärmen konnten. Die Bäume hatte die Gemeinde aus Schöneiche vom Flora-Land Arnold gekauft, finanziell wurde das Projekt auch von der Sparkasse Oder-Spree unterstützt. Der Direktor der Direktion West der Sparkasse Oder-Spree, Jan Böge, war ebenfalls vor Ort und packte selbst ordentlich mit an, als er zum Beispiel zusammen mit Bürgermeisterin Wels und Landrat Zalenga einen Tafelapfel-Baum in die Erde setzte. Die Bäume werden jetzt eine Anwachszeit von circa drei Jahren brauchen, in der die Gemeinde sich um die neuen Obstträger kümmern wird, bis es konkretere Projektvorstellungen bezogen auf die neue, ungefähr 500 Meter lange Allee geben wird. Denkbar für Renate Wels wären zum Beispiel auch Patenschaften für einen oder mehrere Bäume, die man an die Gemeindemitglieder und natürlich auch gerne an auswärtige Interessierte vergeben könnte. Bis dahin sind die Bäume für jeden da, das heißt auch – jeder kann bald Pflaumen, Äpfel, Birnen und Kirschen pflücken!

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