190 frischgebackene Meister erhielten Meisterbriefe

190 frischgebackene Meisterinnen und Meister des Jahres 2017 erhielten von der Handwerkskammer Potsdam am letzten Samstag ihre Meisterbriefe. In 14 Gewerken hat sich der geballte Führungskräftenachwuchs seinen Titel erworben. Vertreten sind Augenoptiker, Bäcker, Dachdecker, Elektrotechniker, Friseure, Installateure und Heizungsbauer, Konditoren, Kraftfahrzeugtechniker, Landmaschinenmechaniker, Maler und Lackierer, Maurer und Betonbauer, Metallbauer, Schornsteinfeger sowie Tischler. Der jüngste Meister war am Tag seiner letzten Prüfungsleistung 21 Jahre alt, der älteste 53 Jahre. Unter ihnen findet sich mit dem Kyritzer Kai Blum auch ein doppelter Meister, der jetzt neben dem Landmaschinenmechaniker-Meistertitel auch den Kraftfahrzeug-Meistertitel tragen darf.

 

Robert Wüst,

Präsident der Handwerkskammer Potsdam, beglückwünschte die neue Führungselite des Handwerks und unterstrich die Bedeutung eines Meistertitels als Aushängeschild für Kunden, Partner oder Arbeitgeber. Er lobte das persönliche Engagement aller bei der beruflichen Qualifizierung: „Sie haben weder Kosten, Zeit noch Mühen gescheut, um sich zu qualifizieren. Das wird mit dem heutigen Tage belohnt. Sie haben damit nicht nur für Ihre persönliche Karriereleiter einen Meilenstein erreicht. Sie haben auch einen wesentlichen Beitrag für das Handwerk geleistet. Denn es braucht solche jungen hochqualifizierten Fachkräfte wie Sie, die entschlossen sind, etwas zu schaffen, die Ideen und Visionen haben. Sie stehen für die Entwicklung ihres jeweiligen Berufsstandes ein. Sie machen sich mutig selbstständig. Sie sichern Nachfolge in unseren Gewerken. Sie bilden junge Menschen aus. Sie gehören als angestellte Fachkraft in Ihren Betrieben zu den Leistungsspitzen. Sie stehen heute auch hier als personifizierte Botschafter für den Wert der dualen Ausbildung und die damit verbundenen Perspektiven.“

 

Hendrik Fischer

Der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, Hendrik Fischer, überbrachte den rund 650 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Familien, unter ihnen die 40 weiblichen und 150 männlichen Neumeister/innen, die Glückwünsche und Anerkennung der Landesregierung: „Mit dem Meisterbrief in der Tasche können Sie der Zukunft selbstbewusst entgegen sehen – und sie selbst gestalten“, rief Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer den Jungmeisterinnen und Jungmeistern zu. „Die Voraussetzungen für eine Existenzgründung im Handwerk sind besser denn je. Handwerker werden überall händeringend gesucht. Es lohnt sich, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und selbst auszubilden.“ Um den Handwerksnachwuchs bestmöglich zu begleiten, habe das Wirtschaftsministerium vor zwei Jahren die Meistergründungsprämie wieder eingeführt. „Mit diesem Instrument fördert das Wirtschaftsministerium Gründungen ebenso wie Unternehmensnachfolgen. Allein in Brandenburg stehen in den kommenden Jahren 6.000 Unternehmensübergaben an“, sagte Fischer.

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