Erträge lassen allerdings zu wünschen übrig

Der Apfel ist hierzulande das beliebteste Obst. Ganze 19 Kilogramm Äpfel isst jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr. Mit dem Saisonstart verbinden die Brandenburger Gärtner auch den Aufruf an die Verbraucherinnen und Verbraucher, Äpfel aus der Region zu kaufen.

„Unsere Obstgärtner verfügen über bestes Know-how, qualitativ hochwertige Äpfel zu produzieren und mit Blick auf den Metropolenraum Berlin über sehr gute Vermarktungschancen“, so Klaus Henschel, Präsident des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg e.V.

Agrarminister Jörg Vogelsänger eröffnete die Apfelsaison

am Mittwoch auf der Apfelplantage der BB Brandenburger Obst GmbH in Altlandsberg /OT Wesendahl. Mit einer Anbaufläche von 873 Hektar stellen Äpfel die dominierende Obstart im Land Brandenburg dar, sodass deren Produktion damit wesentlich das Ergebnis der Gesamtobsternte bestimmt. Die Hauptanbaugebiete dieses Kernobstes befinden sich in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Märkisch-Oderland sowie in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder). In diesem Jahr gehen Brandenburgs Ernteberichterstatter von einem Ertrag von 204 Dezitonnen pro Hektar und einer Erntemenge von insgesamt 17.800 Tonnen Äpfel aus.

Im Jahr zuvor wurden noch 27.999 Tonnen gepflückt. Ursache hierfür waren vor allem die plötzlich einsetzenden Fröste während der Blüte im April. Die Einzelerträge differieren aber zwischen den Betrieben erheblich. Während einige Betriebe mit einem Ertrag von deutlich mehr als 200 Dezitonnen pro Hektar rechnen können, müssen viele andere Obstbetriebe sogar Totalausfälle einkalkulieren. Gastgeber der diesjährigen Saisoneröffnung ist die BB Brandenburger Obst GmbH in Wesendahl. Bei dem Betrieb ist der Ertrag aufgrund der schlechten Wetterlage lediglich voraussichtlich um 25% reduziert. Die BB Brandenburger Obst GmbH geht daher in 2017 von einer Erntemenge von 10.000 t Äpfeln aus, darunter die drei häufigsten Sorten Evelina, Gala und Jonagold.

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